Konfliktmoderation
(Führungskraft im Auftragsklärungsgespräch) |
Teamkonflikte kosten Kraft
In so gut wie allen Workshops und Teamentwicklungsprozessen, die ich begleite, tauchen Konflikte auf. Nicht alle müssen ausführlich bearbeitet werden. Dies ist meist erst dann nötig, wenn die Zusammenarbeit im Team spürbar und dauerhaft gestört ist.
Sind Konflikte jedoch erst einmal eskaliert, ist eine Lösung aus eigener Kraft oftmals kräftezehrend und überfordert die Beteiligten und Führungskräfte. In der Regel ist schon innerhalb kurzer Zeit eine symmetrische Eskalation auf beiden Seiten zu beobachten, die eine nachhaltige Konfliktlösung erschwert:
- die Konfliktparteien haben sehr schnell nur noch eine selektive Wahrnehmung. Sie nehmen nur noch das wahr, was ihre selektive Vorurteile gegenüber der anderen Seite bestätigt und blenden alles andere aus. Daher fühlt sich jede Seite in ihrem Handeln legitimiert – eine Spirale der Eskalation setzt sich in Gang.
- beide Seiten verwenden sehr viel Energie auf den Konflikt, die nun hier gebunden ist und anderswo fehlt
- die Ereignisse vollziehen sich nicht mehr auf der Ebene der Sachlogik, das Geschehen ist der rationalen Kontrolle entzogen
Konfliktmoderation ist ein fokussierter und wirksamer Ansatz, um Konflikte im Team zu bearbeiten und aufzulösen. Allerdings hat es ein einzelner Mensch hat es nicht in der Hand, das Klima einer Gruppe dauerhaft zum Positiven zu verändern. Dies setzt eine grundsätzliche Bereitschaft auch bei den anderen Konfliktparteien voraus, sich dem Konflikt zu stellen und ihn zu bearbeiten.
Daher müssen folgende Grundbedingungen erfüllt sein, wenn Konflikte wirksam bearbeitet werden sollen:
- Es braucht ein gemeinsames Bewusstsein darüber, dass Konflikte herrschen.
- Es braucht grundsätzliche Bereitschaft auf allen beteiligten Seiten, die vorhandenen Konflikte zu bearbeiten.
- Die Beteiligten müssen an einer Lösung der Konflikte ernsthaftes Interesse haben.
Konflikte lösen mit Konfliktmoderation
Meine bewährte Methode zur Lösung von Teamkonflikten fördert die Bereitschaft, sich dem Konflikt zu stellen. Dabei wird keine der Parteien bloßgestellt. In meinen Konfliktworkshops
- lernen die Teilnehmer wieder miteinander zu reden
- wird die Wahrnehmung wieder geöffnet für die jeweils “andere Seite”
- werden eingeengte Sichtweisen auf die Konfliktparteien geweitet und verflüssigt
- lernen die Teilnehmer zwischen inneren Bedürfnissen, Interessen und Standpunkten aller Parteien zu differenzieren
- entwickeln die Beteiligten konstruktive Lösungsoptionen
Lesen Sie mehr über typische Konfliktphasen und welche Tools sich in meiner Beratungspraxis in der Konfliktbearbeitung bewährt haben:
“Organisationsentwicklung und Konfliktmanagement“.
Falls Sie mehr zu Konfliktmanagement und Konfliktberatung wissen möchten, nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit mir auf:
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